Tirol, Ebbs, Kaisergebirge

Tourverlauf: Bushaltestelle Ebbs Kaisertal (473 m) => Gasthof Veitenhof (709 m) => Alpengasthof Ritzaualm (1161 m) => Vorderkaiserfeldenhütte (1388 m) => Hochalm (1403 m) => Feldalmsattel (1433 m) => Stripsenjochhaus (1577 m) => Hans-Berger-Haus (936 m) => Hinterbärenbad (829 m) => Pfandlhof (750 m) => Gasthof Veitenhof (709 m) => Bushaltestelle Ebbs Kaisertal (473 m) 

1.Tag, 6,5h: Ebbs – Kaisertal – Sonnkaiser Höhenweg – Stripsenjochhaus
2.Tag, 3h: Kaisertal – Ebbs

Tourbeschreibung:
1.Tag

Meine Tour startete in Kufstein Bahnhof. Von hier aus ging es mit dem Bus bis Ebbs-Kaisertal.

Gleich zum Anfang ging es über die „Sparchenstiege“ hinauf, dabei überwindet man zunächst ca.280 Stufen. Während des Treppensteigens hatte ich immer wieder die Möglichkeit den Ausblick auf die Stadt Kufstein und dem gegenüberliegenden Pendling zu bestaunen.

Danach folgt eine kontinuierlich aber leicht ansteigende Wegstrecke bis zur sogenannten Neapelbank, die zu einer Rast bzw. zum Verschnaufen einlädt. Von dem Aussichtspunkt hat man nochmals einen herrlichen Blick auf das tief unten liegende Kufstein und den Pendling.

Der anschließende Weg führte mich direkt ins Kaisertal  und am Veitenhof vorbei, bis zur Weggabelung „Ritzau-Alm“ / Vorderkaiserfeldenhütte“. Der gutausgebaute und stetig ansteigende Weg mit den Wegnummern 96/816, führte mich durch einen Berg-Mischwald zur aussichtsreich gelegenen Ritzaualm. Gestärkt ging es von dort mit einigen Kehren zur Vorderkaiserfeldenhütte.

Von der Vorderkaiserfeldenhütte musste ich ein kleines Stück zurückgehen, damit ich wieder auf meine Ausgangsstrecke kam. Ich folgte dem Weg 811 (dem sogenannten Sonnkaiser-Höhenweg) „Stripsenjoch-Haus“ in den Bergwald hinein. Bald kam ich dann auf einen leicht ansteigenden Geröllpfad (vom vorderen-/hinteren Kesslschneid), bis der Weg wieder waagerecht verläuft und sich dann wieder leicht abfallend bis zur Hochalm hinzieht.

Hinter der Hochalm, ging es den Höhenweg (Nr. 811) über den Ropanzen (1572m) bis zu einer Wegkreuzung. Diese befindet sich auf dem Feldalmsattel. Nach einer kurzer Rucksackpause wurde das Wetter zunehmend schlechter und ich zog mir meine Regenkleidung an. Für mich ging es geradeaus aber leicht ansteigend dem Höhenweg mit der Wegnummer 811 in Richtung Stripsenjochhaus weiter.

Auf dem letzten Stück, d.h. vom Feldalmsattel bis zum Stripsenjochhaus schloss ich mich einer kleinen Gruppe von drei Leuten an. Mittlerweile regnete es stärker und man achtete genau wo man hingetreten ist, da der Boden mitunter sehr rutschig geworden ist.

Auf der Hütte angekommen, war ich froh um meine Reservierung. Zum einen, weil das Wetter so schlecht geworden ist und zum anderen, hatte ich nicht damit gerechnet so viel Leute anzutreffen. Nach Auskunft des Hüttenpersonals, waren die Hüttenübernachtungsplätze komplett ausgebucht.

Meine heutige Übernachtung war eine 4 Bett-Stube. Hier konnte ich erstmal meine nassen Kleidungsstücke zum Trocknen aufhängen. Mittlerweile lies auch der Regen nach und man konnte sich nochmal an die Frische Luft wagen. Ich nutzte die Zeit und erkundete ein wenig die Gegend. So kam ich unter anderem durch ein mit Wimpel buntgreschmücktes “Tor”. Dahinter befand sich ein Ausichtspunkt mit einer Infotafel, einer Sitzgelegenheit und einem kleinen Kreuz. (Tavonaro-Kreuz)

Von hier aus, hat man auch die Möglichkeit, zur Begehung des Stripsenkopfkreuzes. Nur leider war dies aufgrund der Schlechtwetterlage nicht möglich. Also beschloss ich wieder ins Stripsenjochhaus zurükzukehren. Anschließend gab es was Warmes zum Essen und ich genoss den Hüttenabend.

2.Tag

Am nächsten morgen, ging es gutgestärkt, bei leichtem Regen auf dem AV-Weg Nr. 801 in Serpentinen abwärts bis zum Kaisertalhaus (Hans-Berger-Haus, 936 m) und weiter nach Hinterbärenbad (Anton-Karg-Haus, 829 m) in den Kaisertalgrund. Am Anton-Karg Haus angekommen, wurde das Wetter allmählich besser und der Weg ist leichter zu gehen, wenn man auf dem Fahrweg bleibt.

Auf der Forststrasse (AV-Weg Nr. 801) gehts vorbei an der Höfarter Kapelle, dem Karg-Gartl und an der Triftklause talauswärts bis man zu einer Weggabelung zwischen Wanderweg und Kaisertalstrasse Annatunnel kommt. Ich folgte dem Wanderweg linksliegend, vorbei am Pfandlhof bis zum Ausgangspunkt in Ebbs, womit sich der Kreis meiner heutigen Tour schließt. 

Dauer
ca. 9,5 Stunden
Strecke
28 km
Aufstieg
1841 m
Abstieg
1850 m
Wertung
mittel
Straße, Forst-/Waldweg, Steig, Pfad
Sehenswertes
Panorama
Ausrüstung
feste Wanderschuhe
optional Wanderstöcke
Einkehrmöglichkeit
Gasthöfe und Almen
Gasthof Veitenhof, Alpengasthof Ritzaualm, Vorderkaiserfeldenhütte, Hochalm, Stripsenjochhaus, Hans-Berger-Haus, Pfandlhof
Schwierigkeit