Toskana

Elba ist die drittgrößte Insel Italiens (nach Sizilien und Sardinien) und gehört zum Toskanischen Archipel (auch Thyrrenische Inseln genannt). Sie gehört zur Region Toskana, Provinz Livorno und ist ca. 10 Kilometer vom Festland (Piombino) entfernt. Es gibt Fährverbindungen (Toremar, Moby und Blu Navy) nach Portoferrario und Rio Marina. Die Fläche der Insel umfasst 223km² und die höchste Erhebung ist der Monte Capanne mit einer Höhe von 1019 m über dem Meeresspiegel. Auf die Insel kommen jährlich bis zu 3 Millionen Touristen.

Tourverlauf: München (450 m) => Rom (37 m) => Piombino (21 m) => Portoferraio (4 m) => Capo d’Enfola (13 m) => Procchio (29 m) => La Biodola (6 m) => Porto Azzuro (2 m) => Monte Capanne (1019 m) => Portoferraio (4 m) => Piombino (21 m) => Rom (37 m) => München (450 m)

1.Tag: Flug von München nach Rom – Zugfahrt von Rom nach Piombino Marittima – Fähre von Piombino Marittima nach Portoferraio
2.Tag: Stadtrundgang Portoferraio, Wanderung am Capo d’Enfola (Gz 1h, 4,7km, Aufstieg 190m, Abstieg 190m)
3.Tag, Gz 2h: Wanderung von Procchio zum Strand von Biodola (7,4km, Aufstieg 168m, Abstieg 192m)
4.Tag, Gz 2:30h: Wanderung von Rio nell’Elba nach Porto Azzuro (9,8km, Aufstieg 428m, Abstieg 605m)
5.Tag: Busrundreise über die Insel
6.Tag, Gz 4:30h: Wanderung auf den Monte Capanne (12,4km, Aufstieg 823m, Abstieg 795m)
7.Tag: Fähre von Portoferraio nach Piombino Marttima – Zugfahrt von Piombino Marittima nach Rom – Flug von Rom nach München

Tourbeschreibung:
1.Tag

Mein Flug hebt am Richard-Strauß-Flughafen in München ab und landet am Leonardo-da-Vinci-Flughafen in Rom. Anschließend geht es mit dem Zug von Rom-Aeroporto nach Piombino-Marittima. Nach Flug und Zug geht es mit der Fähre von Piombino nach Portoferraio.

Vom Hafen in Portoferraio bringt mich ein Taxi ins Hotel Airone, wo ich die nächsten 6 Tage übernachten werde.

2.Tag

Portoferraio ist die Inselhauptstadt und liegt an einem Felsvorsprung. Auf diesem befindet sich die Altstadt mit den zwei Festungen „Forte Stella“ und „Forte Falcone“. Auf dem Areal der „Forte Stella“ befindet sich einer der ältesten europäischen Leuchttürme.

Am hufeisenförmigen Hafen Darsena Medicea kann man das geschäftige Treiben in einem der vielen Cafe’s, Bar’s und Restaurant’s beobachten. Das Ende der Bucht schliesst ein achteckiger ehemaliger Wachturm.  Der Wachturm „Torre della Linguella“ oder auch „Torre de Martello“ genannt, ist bei der Einfahrt in den Hafen von Portoferraio bereits erkennbar.

In der Mitte des Hafen Darsena Medicea befindet sich ein alter Anker. Gegenüber steht auch das Stadttor (Porta a Mare) in die Altstadt, was von den Resten der alten Stadtmauer aus der Medicizeit umgeben ist. Die Festung „Forte Stella“, die Festung „Forte Falcone“ und der Wachturm „Torre della Linguella“ bildeten zusammen die Bestandteile der Mediceer-Befestigungsanlagen.

Folgende Sehenswürdigkeiten sollte man gesehen haben:

  • den Hafen „Molo Darsena“ am Stadttor „Porta a Mare“
  • der Strand „Spiaggia delle Ghiaie“
  • der Strand „Spiaggia le Viste“
  • die Festung „Forte Falcone“
  • die Festung „Forte Stella“
  • der Wachturm „Torre della Linguella“
  • das Archäologische Museum „Museo Archeologico della Linguella“
  • die Ruine „Villa romana della Linguella“
  • das Nationalmuseum „Palazzina dei Mulini“
  • der Dom „Duomo“ an der Salita de Medici
  • die Treppe an der Salita de Medici

Von Portoferraio in circa sechs Kilometer Entfernung, liegt die Halbinsel Enfola. Dazu folgt man der Beschilderung Richtung „Enfola – Viticcio“.

Enfola ist ein Badeort in der Gemeinde Portoferraio – mit dem gleichnamigen Berg (Monte Enfola) und dem Kap (Capo d’Enfola). Außerdem gibt es zwei Strände. Einen Strand auf der Nordseite der Insel (am Golf von Procchio) – der von den einheimischen als Bootsanleger genutzt wird und einen Strand auf der Südseite der Insel (am Golf von Viticcio) – der als Badestrand und für Wassersportaktivitäten genutzt wird.

Vom Parkplatz (20m ü. NN) geht man an der einstigen Thunfischfabrik – was heute den Verwaltungssitz des Nationalparks Toskanische Archipel beherbergt vorbei und folgt im Zickzack der ehemaligen Militärstraße auf den Monte Enfola. Beim Aufstieg genießt man immer wieder herrliche Ausblicke auf das Meer. Am Ende der Serpentinen befindet sich ein sehr schöner Aussichtspunkt.(103m ü. NN) Ab hier beginnt ein Panorama-Rundwanderweg um die Gipfelkuppe. Der Gipfel selbst ist nicht zu bewandern. Ich folge zunächst dem Weg Nummer 107 und erreiche nach einem kurzem Abstieg die Rückseite des Monte Enfola. Von hier geht ein seilgesicherter Weg zum Capo d’Enfola.(20m ü. NN) Herrliche Ausblicke hat man von hieraus – Unmittelbar an der Spitze der Landzunge erhebt sich eine Klippe (La Nave). Auch Taucher konnte man zwischen Capo d’Enfola und La Nave beobachten. Nach einer etwas längeren Pause geht es dann an den Rückweg.

Der Rückweg geht auf dem vom Hinweg bekannten Weg zurück bis zur Weggabelung, wo sich die zwei Wanderwege Nummer 107 und 108 treffen. Nun folge ich aber dem Wanderweg Nummer 108 bis zum Aussichtspunkt. Die alte Kehrenreiche Militärstraße führt mich wieder bis zum Parkplatz.

Ich verweilte noch ein wenig am Strand (Südseite – am Golf von Viticcio), bevor ich mich wieder auf den Weg nach Portoferraio machte.

3.Tag

Ausgangspunkt ist Procchio, ein bekannter Badeort auf der Nordseite der Insel Elba. Vom Ortskern aus, gelangt man über die Strasse „via del Mare“ auf direktem Wege zum Strand. Der Strand von Procchio ist groß und bietet seinen Badegästen feinen Sand und ein großes Angebot an Serviceleistungen.(Bsp.: Bars, Restaurants, Strandtoiletten, Beach Volleyballplatz, Schwimmsteg, etc.)

Am Strand geht es dann rechtsweg am Wasser entlang bis zum Ende. Hier befindet sich ein kleiner Bootssteg und das Seerestaurant „La Guardiola“. Von hier aus geht es auf dem Wanderweg Nr. 45 bis nach Biodola. Hier wird man immer wieder von wunderschönen Ausblicken auf das Wasser belohnt.

Kurz bevor man allerdings den Strand von Biodola erreicht, gelangt man auf einen in Naturstein gelegtem Weg. Dieser führt zu einem Tunnel. Dies ist eine Abkürzung und man kommt somit schneller ans Ziel. Am Eingang des Tunnels steht ein offenes Eisentor(Ob Eingang oder Ausgang, kommt auf die Gehrichtung an), an dem die Durchgangszeiten angegeben sind. Der Anschlag ist zweisprachig(italienisch / englisch) und wurde vom Hotel Hermitage ausgestellt. Was darauf schließen lässt, das sich der Ausgang auf der Hotelanlage befinden muss. Nur leider war der Tunnel auf der anderen Seite geschlossen :-(, so dass ich wieder umkehren musste. Ich schaute einmal auf meinem GPS-Gerät nach einer Ausweichroute und mir wird klar, ich muss über den Tunnel und vorbei an der Hotelanlage des 5 Sterne Hotel Hermitage um an den Strand zu kommen.

Der Strand selber ist sauber, breit, hat einen feinen hellen Sand und bietet klares Wasser. Auch Serviceleistungen (Bars, Restaurants, Sonnenschirme, etc.) findet man hier.

Ich verweilte noch ein wenig am Strand, bevor ich mich wieder auf den Weg nach Portoferraio machte.

4.Tag

Start der heutigen Tour ist der kleine sehenswerte Ort „Rio nell’Elba“ mit seinen schmalen Gassen und steilen Treppen. In der Ortsmitte auf der „Piazza del Popolo“, befindet sich die schöne Pfarrkirche „Chiesa di San Giacomo Apostolo“.

Durch die kleinen Gassen der Stadt verließ ich die Ortschaft und folgte der Straße „via Sabino Galletti“. Diese brachte mich weiter bergauf, bis ich an eine Weggabelung kam. Auf der rechten Seite ein kleiner Wanderparkplatz mit Rastplatz und auf der linken Seite die Hauptstrasse „via del Volterraio“. Dieses Stückchen nennt man auch den „Sattel Le Panche (327m ü. NN)“.

Ich setzte meine Wanderung auf der gegenüberliegenden Strassenseite weiter. Hier folgte ich dem Wanderwegweiser 63/GTE „Grande Traversata Elbana“ bergauf bis zum „Cima del Monte“ (517m ü. NN). Auf meinem Weg zum Cima, hatte ich einen sehr schönen Blick auf die Bucht von Portoferraio und die Burgruine „Castello del Volterraio“. Der Cima del Monte ist der zweithöchste Berg auf Elba. Leider ist die Rundumsicht wegen der vielen Antennen eingeschränkt. Anschließend geht es auf dem aussichtsreichen Fernwanderweg „GTE“ weiter. An einem abgezäunten Landstück (wird zur Ausbildung von Wildsau-Jagdhunden genutzt) vorbei, bis zu einer Weggabelung. Hier hat man die Möglichkeit, über den steilen Wanderweg 105 nach Porto Azzuro abzusteigen oder wie in meinem Fall, dem „Monte Castello (389m ü. NN)“ einen Besuch abzustatten.

Nach einigen genussvollen Momenten auf dem Monte Castello, folgt man dem Aufstiegsweg wieder zurück bis zur Wegkreuzung 105/GTE. Mein Routenverlauf geht aber auf dem GTE weiter, bis ich oberhalb vom Steinbruch stand. Da merkte ich, das ich eine Abzweigung übersehen hatte. Also geht man circa 50-100 Meter zurück und da lag sie auch schon, versteckt auf der rechten Seite. An dieser Stelle begann für mich der Abstieg nach Porto Azzuro. Der nun markierte Wanderweg 77 führte mich bis zum Fussballstadion „Stadio Daniele Communale Cecchini“. Von hier an, geht es auf der Strasse „viale Europa“ weiter. Am Ende der Strasse musste ich mich entscheiden und folgte rechts dem Schilderwald „Centro, Capolivieri, Portoferraio“ auf der Strasse „via Provinciale Ovest“.

Am Ende der Strasse befindet sich der Hafen von Porto Azzuro, wo auch meine Tour endete. Im Anschluss geht es dann wieder mit dem Bus zurück ins Hotel nach Portoferaio.

5.Tag

Auf einer ganztägigen Rundfahrt entdeckte ich die Schönheiten der Insel und besuchte sehenswerte Orte.

Da der Sightseeingbus nur in den Monaten Juli und August fährt, kaufte ich mir ein Tagesticket für 8,20€. Das Ticket gilt für alle Busslinien. Man kann es am Busterminal in Portoferraio erwerben. Mit den blauen Bussen der Busgesellschaft CTT, kann man nach belieben auf der kompletten Insel herumfahren.

Die Tour startet in Portoferraio und geht nach Marciana Marina. Die Fahrzeit beträgt circa 30 Minuten. Der Ort selber, liegt am Fuße des Monte Capanna Massivs. Marciana Marina befindet sich drei Meter über dem Meeresspiegel und ist ein ehemaliges Fischerdorf.

Folgende Sehenswürdigkeiten sollte man gesehen haben:

  • die Uferpromenade
  • der Pisanische Turm
  • der Hafen
  • die Kirche „Chiesa di Santa Chiara Li“

Im Anschluß gehts nach Pomonte.

Pomonte ist ein kleines Fischerdorf mit vielen Wanderwegen und gilt als Geheimtipp für Wassersportler. Die Busfahrt dauerte circa 1 Stunde. Im Hotel habe ich erfahren, daß in der Nähe vom kleinen Strand des Dorfes – im Jahre 1972 ein zerschelltes Frachtschiff während eines heftigen Sturmes angetrieben worden sein soll.

Folgende Sehenswürdigkeiten sollte man gesehen haben:

  • der Strand „Spiaggia di Pomonte“
  • Klippe „Scoglio dell’Ogliera“ (Nähe vom Wrack)
  • die Dorfkirche

Von Pomonte geht es dann mit dem Bus nach Fetovaia.

Fetovaia ist ein bekannter Urlaubsort auf der Insel und die Busfahrt dauerte circa 10 Minuten.

Folgende Sehenswürdigkeiten sollte man gesehen haben:

  • der weiße Granitsandstrand
  • das kristallklare Wasser

Weiterfahrt bis nach Marina di Campo.

Marina di Campo ist der bekannteste Badeort von Elba und ein Ortsteil von Campo nell’Elba. Die Busfahrt in das „alte Fischerdorf“ dauerte circa 20 Minuten.

Folgende Sehenswürdigkeiten sollte man gesehen haben:

  • der Strand „Spiaggia di Marina di Campo“ (längste Sandstrand der Insel Elba mit 1,5 Kilometer)
  • das kristallklare Wasser
  • die neue Pfarrkirche „San Gaetano“ (in der „via Roma“)
  • der alte Pfarrkirche „San Gaetano“ (in der „Piazza San Gaetano“)
  • der Hafen mit dem Turm „La Torre“ aus dem 12. Jahrhundert
  • die Innenstadt

Am Abend geht es dann wieder mit dem Bus zurück ins Hotel nach Portoferaio.

6.Tag

Der heutige Ausflug geht auf den höchsten Punkt Elbas – den Monte Capanne. Mit der blauen Buslinie 116 fährt man bis zum Haltepunkt Marciana Cabinovia. Die Fahrt von Portoferraio über Procchio und Marciana Marina nach Marciana dauert circa 75 Minuten.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Cabinovia (Seilbahnstation 348m ü. NN). An der Talstation der Kabinenbahn auf den Monte Capanne herrschte noch ziemliche Ruhe. Lediglich ein paar Monteure waren zugange und bereiteten alles für die kommende Saison vor.

Das gab mir die Gelegenheit, die Talstation mal genauer und frei von Touristen anzuschauen. Anschließend folgte ich der Hauptstrasse Richtung Marciana bis zur braunweissen Willkommenstafel, biegte aber dann links in die Strasse „via del Pozzatello“ ein. Hier befindet sich ein Schilderwald, unter anderem zur Kapelle „Romitorio di San Cerbone“ und wenige Meter weiter, gibt es ein Holzwegweiser mit einer eingestanzten eins. Nach ein paar Minuten lasse ich das letzte Haus hinter mir. Ein schmaler Weg führt mich weiter über ein kleines Holzbrückchen und weiter durch den Wald. Kurze Zeit drauf stieß ich auf eine eingefallene Steinhütte und den Wegweisern „M.TE CAPANNE / MARCIANA“. Ich muß dem Weg Nummer 1 Richtung Monte Capanne folgen.

In der alten Einsiedelei „San Cerbone“ (531m ü. NN) angekommen, machte ich hinter der Kirche an den Rastplätzen aus Holz eine kurze Pause. Man erzählt sich, dass der Heilige im 6. Jahrhundert hier Zuflucht gefunden hat, um den Verfolgern von Gummarith, Herzog der Langobarden, zu entkommen. Die kleine Kirche wurde jedoch erst einige Jahrhunderte später erbaut (15. Jahrhundert). Gestärkt und gutgelaunt folge ich dem Weg Nummer 1 Richtung Monte Capanne.

Es geht durch eine kahle Baumlandschaft. Der Weg ist abwechselungsreich – mal geht es über Stein, mal über Waldboden. Ein von Hirten errichteter Steinbau (sieht aus wie ein Steiniglu) steht einsam und verlassen am Wegesrand. Zwischendurch eröffnet sich dem Wanderer immer mal wieder ein atemberaubender Blick hinunter zur Küste. Leider ist es stark bedeckt – von Fernsicht kann also keine Rede sein. Ich erreiche eine weitere Wegabelung „MONTE PERONE / MONTE CAPANNE“. Meine Wanderung setzte ich auf dem Weg Nummer 1 Richtung Monte Capanne fort.

Aus dem Weg wurde ein kleiner Steig, der sich in vielen Kehren hinauf bis zur Bergstation windet. Oben angekommen, befindet sich direkt an der Bergstation eine kleine Gststube mit Terrasse. (Bar Monte Capanne) Hier wurde noch fleißig gearbeitet, damit für die Besucher der kommenden Saison alles vorbereitet ist. Bis zum Gipfel ist es nur noch ein Katzensprung, den man über Treppenstufen erreicht.

Am Gipfel selber befinden sich viele Sendemasten und ein Hubschrauberlandeplatz. Die Sicht ins Tal ist durch eine dichte Wolkendecke eingeschränkt. Bei gutem Wetter muss man hier eine fantastische Rundumsicht auf die gesamte Insel und das Meer haben.

Im Abstieg geht es bis zum „Steiniglu“ auf gleicher Strecke. Im weiteren Verlauf geht es weiter auf dem Weg Nummer 6 Richtung Marciana. An der Weggabelung der Wanderwege Nummer 6/GTE und 28/GTE folgte ich dem Weg Nummer 28/GTE. Am Ende des Weges 28, links bergauf dem Weg 10/GTE folgen und nicht geradeaus dem Wanderweg 10 folgen (gelangt man auf direktem Wege nach Marciana). Die Wolken verschwinden allmählich und man hat einen sehr schönen Blick ins Tal.

Nach wenigen Metern befindet sich rechts eine rot-weiße Markierung mit der Nummer 10 auf einem Fels gemalt. Hier dann scharf rechts abbiegen. Nun gibt es keine Markierung mehr, lediglich ein paar Steinmännchen weisen einem den Weg. Hinter dem Geröllfeld, kann man links einen Abstecher auf den „Monte Giove“ (855m ü. NN) machen. Ich folgte den Steinmännchen, bis ich rechte Hand einen grünen Holzanschlag vorfand. Auf diesem steht „IL CAVALLO DI NAPOLEONE“. Von hier hat man ebenfalls einen hervorragenden Blick auf die Insel.

Nach der „Aussichtsplattform von Napoleon“ führt der Pfad bergab durch den Wald. Am Ende des Waldes, kreuzt sich der Wanderweg Nummer 10 mit dem Wanderweg Nummer 3. An der Wegkreuzung geht es links weiter bis zur Bergkirche „Madonna del Monte“.

Madonna del Monte ist eine Wallfahrtskirche aus dem 16. Jahrhundert. Nach dessen Besichtigung folgte ich dem Pilgerweg (gepflasterter Weg) mit den 12 Leidenstationen Christi bis nach Marciana. Die Tour endet an der Bar „La Porta“, gleich hinter der Kirche.

Marciana ist ein kleines Bergdorf mit eng aneinander stehenden Häusern und vielen Gassen. Marciana Alta ist die älteste Siedlung Elbas und ist zudem der höchste Punkt des Ortes Marciana.

Folgende Sehenswürdigkeiten sollte man gesehen haben:

  • die Innenstadt
  • die Kirche „Santa Caterina“
  • die Kapelle von „San Liborio“
  • die Festungsruine „Fortezza Pisana“

Am Abend geht es dann wieder mit dem Bus zurück ins Hotel nach Portoferaio.

7.Tag

Nach dem Frühstück, hieß es Abschied von der Napoleoninsel nehmen. Vom Hotel wurde ein Taxi zum Fährterminal bereitgestellt und die Heimreise angetreten.

Dauer
7 Tage
Wertung
mittel
Sehenswertes
Panorama, Stadt und Land
Ausrüstung
feste Wanderschuhe
Schwierigkeit