Graubünden, Davos, Plessuralpen

Die Firma Iglu-Dorf GmbH mit Sitz in der Schweiz hat sechs Standorte, wo Sie je nach Schneeverhältnisse von Januar bis April solch ein Erlebnis anbieten. Davon befinden sich fünf Iglu-Dörfer in der Schweiz selber und eines in Deutschland. Ich habe mich für den Standort Davos-Klosters entschieden, da mich diese Region fasziniert.

Das Iglu-Dorf befindet sich auf dem Parsenn bei der Abzweigung Schifer/Parsennhütte. Neben einem Begrüßungsumtrunk, gibt es lecker Käsefondue zum Abendessen. Im Anschluß sitzt man gemütlich zum Plausch zusammen und genießt den Abend bzw. die Nacht. Einige mutige nutzen die Sauna und/oder den Whirlpool. (Whirlpool war echt genial)

Am nächsten Morgen gibt es einen warmen Aufwachtee und ein ausgiebiges Frühstück im weniger Meter entfernten Bergrestaurant Weissfluhjoch. Danach geht es auf die Heimreise.

Die Temperatur im Iglu beträgt konstant null Grad Celsius. Die Teilnehmer sind je nach Buchung in einem gemütlichen Mehrbett-Iglu (Mischbelegung bis zu 6 Personen) oder in einem romantischen zweier Iglu untergebracht.

Ausgangspunkt meines Abenteuers ist das Bergrestaurant Weissfluhjoch an der gleichnamigen Bergstation der Parsennbahn. Hier treffe ich auf den Rest der Teilnehmer. Hier werden wir durch die Iglu-Dorf Guides auf’s herzlichste begrüßt und bekommen Informationen über den Ablauf der Übernachtung. Dann geht es auf Schneeschuh in das zehn Minuten entfernt gelegene Iglu-Dorf – das Ziel meines Abenteuers. Ich wusste nicht wirklich, was mich erwartet.

Ankunft im Iglu-Dorf auf 2620 Meter über dem Meeresspiegel. Nachdem ich die ersten Eindrücke festgehalten habe, bin ich gespannt wie es im Inneren aussieht. Nach einem kleinen Rundgang haben wir die Iglu-Zimmer bezogen.

Wie sieht es im Iglu aus?

Es gibt einen großen Aufenthaltsraum mit einer Bar, an der es neben Tee, Saft auch alkoholische Getränke gibt. Angrenzend am Aufenthaltsraum gibt es Essecken mit Schafsfelleisbänken und Holztischen. Im weiteren geht es durch die Iglu-Gänge, in die einzelnen Zimmer und zum Notausgang.

Wie sieht das Iglu-Zimmer aus?

In dem mit Verzierungen geschmückten Iglu-Raum, befindet sich ein großer zum Quadrat bzw. Rechteck geformter Schnee-/Eisklotz, der als Bett dient. Auf diesem befindet sich eine dicke Matte und darauf liegen dann Schafsfelle. Auf diesen Fellen liegen dann die zu benutzenden Schlafsäcke. Die Leihschlafsäcke sind von der Firma Mammut und halten bis -20 Grad Celsius warm. Wichtig ist aber, dass man mit trockenen Sachen in den Schlafsack steigt.

Wie sieht das Iglu-Bad aus?

Es steht ein Waschbecken mitten im Raum und links und rechts davon die Toiletten. Zum Händewaschen nutzt man eine Handdesinfektionslöung und zum Zähneputzen bekommt man auf Nachfrage an der Bar warmes Wasser. Befindet sich ein Teilnehmer auf der Toilette, muss er das am Vorhang befindliche Schild von „Frei“ auf „Besetzt“ umdrehen.

Besonderheit:

Dieses Iglu-Dorf hat eine Sauna, sowie einen Whirlpool. Die Umkleidemöglichkeit befindet sich in der Mini-Sauna. Anschließend sind es dann noch wenige Meter durch den Schnee, in den 40 Grad Celsius warmen Whirlpool.

Mehr Informationen, sowie über die Öffnungszeiten und die Übernachtungskosten kann man auf der offiziellen Webseite unter www.iglu-dorf.com nachlesen.

Tourentyp
Übernachtung
Dauer
1 Übernachtung
Teilnehmerzahl
max. 46
Sehenswertes
Panorama
Aurüstung
Ausrüstungsliste
Diese bekommt man nach der Anmeldung vom Veranstalter, damit man auch nichts vergißt. ;-)
Veranstalter
Iglu Dorf GmbH
www.iglu-dorf.com
Schwierigkeit